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18. Mai um 20.15 Uhr

5. Mai 2020 – 2014 erkrankten in der Stadt Flint im US-Staat Michigan auffällig viele Menschen an der Legionärskrankheit. Es gab sogar Tote. Wissenschaftler stießen bald auf eine unglaubliche Geschichte. Das Trinkwasser der Stadt war verseucht. Wenige Monate zuvor war aus Kostengründen die öffentliche Versorgung auf Flusswasser umgestellt worden, das durch ein marodes Wasserwerk geleitet wurde. Dieses war fast 50 Jahre lang außer Betrieb gewesen. Die Dokumentation zeichnet die Phasen der Krise nach. Durch Gespräche mit Betroffenen, Verantwortlichen auf Seiten der Stadt und des Staates sowie mit Wissenschaftlern und Ermittlern entsteht so ein umfassendes Bild der Katastrophe.

Gesprächspartner*innen sind unter anderem die Direktorin des Special Pathogens Laboraty Pittsburg Dr. Janet Stout, die Epidemiologen Paul Kilgore, Kristin Nelson und Zachary Binney, der Sonderermittler der Wasserkrise Flint Todd Flood, der Infektiologe Marcus Zervos, der Investigativjournalist Jacob Carah sowie Michigans Oberstaatsanwältin Fadwa Hammoud und die Mutter des jüngsten verstorbenen Patientin Jacqueline McBride.