Foto (c) ZDF/Markus Müller

7. März um 20.15 Uhr

25. Februar 2020 – Am 5. April 2012 fielen kurz nach Mitternacht Schüsse in Berlin-Neukölln – der türkischstämmige 22-jährige Burak Bektas starb. Bis heute konnte der Mord nicht aufgeklärt werden. Der Verdacht: Burak Bektas könnte Opfer eines rechtsextremen Verbrechens geworden sein. Handelte es sich um die Tat eines NSU-Nachahmers? Stammt der Täter, von dem jede Spur fehlt, aus der rechtsextremen Szene? Haben die Behörden ein rechtsextremes Tatmotiv ignoriert? Was ist in der Nacht vom 4. April 2012 geschehen? Die ZDFinfo-Dokumentation rekonstruiert den Fall und nimmt die Zuschauer mit an die Schauplätze der Tat. Autorin Carla Röthig ist es unter anderem gelungen, vor der Kamera mit den Freunden von Burak Bektas zu sprechen, die in der Tatnacht mit ihm unterwegs waren und teilweise selbst lebensgefährlich verletzt wurden. Welche Erinnerungen haben sie an die Tatnacht?

Foto: Helga Seyb (c) ZDF/Markus Müller

Gesprächspartner*innen sind unter anderem der für den Fall Bektas zuständige Kriminalhauptkommissar der 6. Mordkommission Alexander Huebner, der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft Martin Steltner, Helga Seyb von der Opferberatungsstelle „Reach Out“, die Bündnis 90/Die Grünen-Politikerin Canan Bayram sowie der Journalist Philip Meinhold.