(c) ZDF/Jörg Rambaum

9. August ab 20:15 Uhr

20:15 Uhr: Folge 1 – Die Suche nach Attilas Grab

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Ganz Europa zitterte vor Attila, dem Hunnenkönig. Doch um seinen Tod ranken sich Mythen, denn niemand weiß, wo er begraben liegt. Doch nun gibt es neue Spuren. Forscher vermuten das Grab des sagenumwobenen Königs in Ungarns Tiefebene. Mit dem Unterwasserarchäologen Attila Tóth geht die Dokumentation auf eine Reise, die in die Tiefen der Donau führt. Angeblich soll Attila unter einem Fluss begraben sein. Der Rockstar Levente Szörenyi glaubt dagegen, dass Attilas Grab in einem alten Steinbruch liegt.

21:00 Uhr: Folge 2 – Der Schatz der Nibelungen

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Bis heute hält die deutsche Legende um die Nibelungen moderne Glücksritter in ihrem Bann. Mithilfe alter Schriften, Metalldetektoren und Wünschelruten suchen sie nach Siegfrieds Goldschatz. Während eine Handschrift aus dem 13. Jahrhundert zum verschwundenen Ort Lochheim führt, sucht ein Archäologe in Skandinavien nach dem ältesten Hinweis auf die Sage. Er entdeckt, dass ein Schatz wirklich existieren könnte – aber führt die Spur auch zum Gold? Der Film zeigt, welche Erklärungen hinter den oft verschroben wirkenden Theorien der Schatzsucher stecken können, und ordnet ein: Was ist Fakt, was Fantasie? Dabei finden sich selbst hinter den unglaublichsten Elementen der Sage oft verblüffende Tatsachen. 

21:45 Uhr: Folge 3 – Der Heilige Gral

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Seit 2000 Jahren ist der Heilige Gral eines der meistgesuchten Kultobjekte der Menschheit. Der Kelch, aus dem Jesus Christus trank, verspricht Macht, Einfluss und das ewige Leben. In Spanien ist man überzeugt, das heilige Gefäß gefunden zu haben. Die Kathedrale von Valencia bewahrt den „Santo Cáliz“ auf. Gläubige halten den dunkel funkelnden Becher für den echten Gral. Die Kunsthistorikerin Ana Mafé García und der Historiker Michael Hesemann suchen nach letzten Beweisen für seine Echtheit. Sie folgen der jahrtausendealten Spur des Grals von Jerusalem über Rom bis nach Spanien. Die Schatzkarte ist ein Mittelalter-Epos: „Parzival“. Es beschreibt den Gral als „leuchtenden Stein aus dem Himmel“. Kann damit der „Santo Cáliz“ in Valencia gemeint sein? In Experimenten wird sein Material auf die Probe gestellt. Der Gral muss bestimmten Anforderungen standhalten. Doch es gibt auch noch andere Spuren: Der heilige Kelch könnte nach England gelangt sein.