(c) ZDF/Tom Ockers

10. Mai um 20.15 Uhr

5. Mai 2020 – Spätestens seit der Finanzkrise gilt der Euro als Problemwährung. Zwar hat er die Turbulenzen überstanden, dabei aber bei vielen Bürgern und Anlegern an Vertrauen verloren. Doch ist der Euro wirklich so schwach? Welche Konstruktionsfehler hat es bei seiner Gründung gegeben? Und welche Weichen wurden seitdem falsch gestellt? Der Film beleuchtet folgende sieben Irrtümer, die der Gemeinschaftswährung das Leben schwer machen: der Verzicht auf eine politische Union, die mangelnde Währungsdisziplin, die gegensätzlichen Wirtschaftskulturen der Mitgliedsländer, der Einsatz von Schulden als politisches Druckmittel, der permanente Braindrain der wirtschaftlich schwachen Euro-Staaten, der rigide Sparzwang als Mittel der Krisenbekämpfung, das schlechte Image des Euro in weiten Bevölkerungsteilen.

Gesprächspartner*innen sind die Leiterin des ZDF-Wissenschaftsressorts Susanne Biedenkopf-Kürten, die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Isabel Schnabel, der Ökonom Hans-Werner Sinn, der Direktor des Bruegel Instituts Guntram Wolff, die Direktorin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik Daniela Schwarzer sowie der Politikwissenschaftler Prof. Claus Offe und der Genesis e.V.-Präsident Alexios Theodorou.