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14. März um 19.30 Uhr

Riskante Börsenspekulation hat bei den staatlichen Pensionskassen in den USA ein Loch von vielen Milliarden gerissen – Pensionsansprüche von Tausenden Staatsbediensteten sind gefährdet. Die neue PBS-Frontline-Doku (Originaltitel: „The Pension Gamble“) zeigt, dass fast die Hälfte aller US-Bundesstaaten nicht genug gespart hat, um ihren Staatsbediensteten die versprochenen Pensionen zu zahlen.

Im US-Bundesstaat Kentucky wurde die Pensionskasse über Jahre für öffentliche Projekte geplündert, die über Steuererhöhungen hätten finanziert werden müssen. Investitionen in spekulative Hedgefonds brachten die Pensionskassen dann endgültig in Schwierigkeiten.

Für Staatsbedienstete verkörpert die Pension ein Versprechen des Staates. Er gesteht ein, dass die Bezahlung für Lehrer, Polizisten und Feuerwehrleute zwar nicht ihrem Wert entspricht, die Pension sie dafür aber im Alter versorgt. „Wir akzeptieren das niedrige Gehalt, weil wir uns um unsere Altersvorsorge selbst nicht kümmern müssen. Ein Sicherheitsnetz wird uns auffangen, wenn wir zu alt zum Unterrichten sind“, sagt Geschichtslehrer Randy Wieck. Ob dieses Versprechen aufrechterhalten werden kann, ist derzeit äußerst fraglich.