ARTE: 30.10. um 20.15 Uhr | NDR: 04.11. um 20.15 Uhr

Anlässlich des 100. Jahrestags erzählt das Dokudrama von Jens Becker die Geschichte des Kieler Matrosenaufstands am Ende des Ersten Weltkriegs, der als Startschuss für die revolutionäre Bewegung gilt, die im November 1918 das Deutsche Reich ergriff und zum Sturz der Monarchie sowie zum Ende des Ersten Weltkriegs führte.

Der Film verwebt die Spielhandlung mit historischem Bildmaterial aus Kiel sowie Berichten von Zeitzeugen. Im Interview reflektieren die Politiker Björn Engholm und Sahra Wagenknecht sowie Flotillenadmiral Kay-Uwe Schönbach die Bedeutung der Ereignisse für den Beginn der deutschen Demokratie.
Während tausende Menschen in Kiel noch die Gefallenen des Aufstandes ehren, tragen die aus Kiel in die Heimat abreisenden Matrosen schon den Funken der Revolution ins ganze Reich – die Novemberrevolution beginnt.

Im Zentrum stehen der Matrose Karl Artelt (Lucas Prisor), seine Verlobte Helene Hartung (Henriette Confurius) sowie deren Bruder August (Alexander Finkenwirth). Karl stellt sich an die Spitze der aufständischen Matrosen. Helene teilt seine Ansichten, doch ihr Bruder August lehnt revolutionäre Gewalt als Mittel zur Veränderung der Gesellschaft ab. Er will Helene von Karls Ideen abbringen. Helene entscheidet sich dafür, an Karls Seite für die Änderung der Verhältnisse zu kämpfen.

Bild oben ©  Riva Filmproduktion
Bild mittig © NDR/ARTE Georges Pauly
Bild unten © NDR/ARTE Georges Pauly