Devid Striesow als Franz Anton Mesmer und Maria Dragus als Maria Theresia von Paradis

Das Team zieht nun nach Österreich um

Auf Schloss Friedrichsfelde in Berlin fällt heute die letzte Klappe in Deutschland für den historischen Spielfilm „Licht“ mit Devid Striesow und Maria Dragus in den Hauptrollen. Das Team um Regisseurin Barbara Albert zieht nun nach Österreich um und wird in Wien und Niederösterreich die Dreharbeiten fortsetzen. Weitere Szenen entstehen unter anderem auf Schloss Juliusburg, in Hetzendorf, Ernstbrunn und Loosdorf. „Die Arbeiten liegen trotz unseres engen Drehplans im Plan. Wir haben hier in Deutschland und ganz besonders im Erfurter Studio hervorragende Bedingungen vorgefunden“, sagt Regisseurin Barbara Albert.

Dreharbeiten im Schloss Friedrichsfelde

„Licht“ beruht auf einem wahren historischen Hintergrund. Das Drama spielt am Ende des 18. Jahrhunderts in Wien. Im Mittelpunkt steht die hochbegabte, blinde Pianistin Maria Theresia von Paradis, gespielt von Maria Dragus. Um wieder sehen zu können, vertraut sie sich dem ebenso berühmten wie umstrittenen Wunderarzt Franz Anton Mesmer (Devid Striesow) an. Einige Innenaufnahmen, die im Wiener Palais Mesmers spielen, wurden in den Studios des Erfurter KinderMedienZentrums realisiert. Im Schloss Friedrichsfelde in Berlin wird das Schlussbild des Films gedreht – die damals berühmte Pianistin und Komponistin reiste durch die Konzertsäle ganz Europas.

Regisseurin Barbara Albert mit Maria Dragus und Devid Striesow

Maria Dragus steht seit Kindertagen vor der Kamera. Bekannt wurde die junge Schauspielerin als Pfarrerstochter Klara in Michael Hanekes vielfach preisgekröntem Historiendrama „Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte“. Ihr neuester Kinofilm „Bacalaureat“ unter der Regie von Cristian Mungiu läuft 2016 im offiziellen Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes. Devid Striesow gehört zu den besten Schauspielern seiner Generation. Er arbeitete mit Regisseuren wie Rainer Kaufmann, Hans-Christian Schmidt oder Stefan Ruzowitzky. Im Winter begeisterte Striesow das Kinopublikum als Hape Kerkeling in „Ich bin dann mal weg.“

Dreharbeiten im KinderMedienZentrum Erfurt

„Licht“ wird von NGF Geyrhalterfilm, Wien und LOOKS Filmproduktionen, Berlin koproduziert. Das Drehbuch von Kathrin Resetarits beruht auf Motiven von Alissa Walsers Roman „Am Anfang war die Nacht Musik“ (Piper Verlag). Christine A. Maier ist für die Bildgestaltung verantwortlich.

Das Projekt hat ein Budget von 4,4 Millionen Euro und wurde gefördert vom Österreichischen Filminstitut, Filmfonds Wien, Filmstandort Österreich, dem Land Niederösterreich, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der FFA, der Mitteldeutschen Medienförderung und dem DFFF, in Koproduktion mit ORF und ARTE/ZDF. International gab es Förderung von EURIMAGES. Es wurde mit Mitteln des MEDIA Programms der EU entwickelt. In Deutschland wird der Film von Farbfilm Verleih 2017 ins Kino gebracht. Ausführende Produzenten sind Michael Kitzberger für die NGF Geyrhalterfilm und Martina Haubrich für LOOKS Filmproduktionen.

Fotos: (c) Christian Schulz/LOOKS Filmproduktionen GmbH

Das Gruppenbild oben zeigt von links nach rechts: Katja Kolm (im Kostüm, spielt Resis Mutter), unten Barbara Albert/Regie, Produzentin Martina Haubrich/LOOKSfilm, Maria Dragus, Produzent Michael Kitzberger/NGF, Veronika Grob/Medienboard Berlin Brandenburg und Alexandre Geisselmann/Farbfilm Verleih Berlin

Das zweite Gruppenbild zeigt von links nach rechts: Alexandre Geisselmann/Farbfilm Verleih Berlin, Produzentin Martina Haubrich/LOOKSfilm, Maria Dragus, Devid Striesow, Regisseurin Barbara Albert und Veronika Grob/Medienboard Berlin Brandenburg