Foto: Gerd Rubenbauer (c) Sören Bauer Events | BrauerPhotos | Oliver Walterscheid

Verband Deutscher Sportjournalisten ehrt langjährigen Sportreporter und -moderator der ARD

„Gerd Rubenbauer hat in unnachahmlicher Art und Weise die Menschen mit seinen Reportagen in Hörfunk und Fernsehen über Jahre begeistert!“ Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) vergibt den Deutschen Sportjournalistenpreis für das Lebenswerk an Moderatoren- und Reporterlegende Gerd Rubenbauer.

Den Preis erhält Gerd Rubenbauer am Abend des 25. März aus der Hand von Dieter Adler, der Stimme der Leichtathletik und Preisträger für das Lebenswerk des Jahres 2015. Damals war es Gerd Rubenbauer, der den Preis überreichte. Der Hannoveraner und der Bayer bildeten über Jahrzehnte ein kompetentes Nord-Süd-Duo für die ARD bei Leichtathletikübertragungen.

„Ich freue mich über diese Ehrung und habe nicht damit gerechnet, nach so vielen Jahren diesen Preis zu bekommen“, sagte der Preisträger, als er von der Ehrung erfuhr.

Das rollende, bayerische „R“ ist das Markenzeichen des Journalisten, der 1948 in München geboren wurde. Nach dem Abitur studierte Gerd Rubenbauer Chemie. Er war zunächst als Diplomchemiker an der Technischen Universität München tätig sowie als Assistent bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 1978 begann er seine Karriere als Sportreporter im Hörfunk des Bayerischen Rundfunks, wo er Spiele der 2. Fußball-Bundesliga für die Sendung „Heute im Stadion“ kommentierte. 1980 erlebte er seinen Durchbruch als Reporter bei den Olympischen Spielen in Moskau. Zwischen 1982 und 1998 kommentierte Rubenbauer die Olympischen Sommer- und Winterspielen sowie alle Fußball-Weltmeisterschaften in Hörfunk und Fernsehen. Ein Höhepunkt in seiner langen Karriere war der Kommentar des WM-Finales Deutschland gegen Argentinien bei der Fußballweltmeisterschaft 1990 in Italien im TV an der Seite von Karl-Heinz Rummenigge. Ab 1988 war er auch als Kommentator von Skirennen und Leichtathletikwettbewerben für Das Erste tätig. Bis 2008 war er zudem einer der Gastgeber der Sendung „Blickpunkt Sport“ im Fernsehen des Bayerischen Rundfunks. Dem BR ist der Träger des Bayerischen Sportpreises bis heute als freier Mitarbeiter verbunden.

Foto: Gerd Rubenbauer (c) Sören Bauer Events | DB

Der „Oscar des Sportlerwelt“ wird am 25. März im Rahmen einer glanzvollen Gala im Hotel Grand Elysée in Hamburg verliehen. Neben dem Preis für das Lebenswerk bewerten Deutschlands Spitzensportler in zehn Kategorien[1] die journalistischen Top-Leistungen des vergangenen Jahres. Stimmberechtigt waren die Athletinnen und Athleten mit Bundes- und Landeskaderstatus sowie Teamsportler der Bundesligen aus Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball und Co. Erstmals wird in diesem Jahr ein Preis in der Kategorie „Beste Berichterstattung eSport“ verliehen.

Veranstalter Sören Bauer erwartet wieder zahlreiche prominente Laudatoren und Gäste. Ihr Kommen zugesagt haben Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Moderatorin Laura Wontorra, TV-Experte Oliver Kahn, Ex-Sportmoderatorin Monica Lierhaus, Stadthelm-Botschafterin Bettina Wulff sowie die Gremiumsmitglieder Andreas Brehme, Pierre Littbarsksi und Anna Schaffelhuber. Moderiert wird die Gala von Matthias Killing.

[1] Bester Sportinternetauftritt +++ Bester Sportteil in einer Tageszeitung +++ Beste Sportfachzeitschrift +++ Bester Sportauftritt Wochenzeitung/Magazin +++ Beste/r Newcomer/in +++ Beste Sportsendung +++ Beste/r Sportexperte/in +++ Bester Sportkommentar +++ Beste/r Sportmoderator/in +++ Beste Berichterstattung eSport +++