Apr 19 2017

Verständnis für die Anliegen des BdB


Die Bürgerschaftsabgeordneten Christiane Blömeke und Dr. Carola Timm (Bündnis 90/Die Grünen) trafen sich mit BdB-Vertretern zum Informationsgespräch

„Wir warten die beabsichtigten Gespräche zwischen Bund und Ländern ab und werden Rücksprache mit der Justizbehörde nehmen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Bürgerschaftsfraktion Christiane Blömeke (Bündnis 90/Die Grünen) bei einem Treffen mit ihrer Parteikollegin Dr. Carola Timm (Justizpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion), Bärbel Will von der Landesgruppe Hamburg des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB) sowie BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter.

Bei dem Gespräch ließen sich die beiden Bürgerschaftsabgeordneten auf den neuesten Stand bringen und die Argumente der BdB-Vertreter nach mehr Zeit für Klienten und einer Vergütungserhöhung erläutern.

Dr. Carola Timm sagte: „Die Anliegen des BdB sind bei uns auf Gehör gestoßen. Mir war das Gespräch zur Information und Strukturierung des Themas besonders wichtig.“ Christiane Blömeke ergänzte: „Wir wollten die Sicht des BdB auf die Dinge verstehen. Dazu hat dieses Treffen einen wichtigen Beitrag geleistet.“

Besonders die vom BdB geforderten Qualitätsstandards stießen bei den Politikerinnen auf offene Ohren. „Interessant finden wir die Anregungen des BdB zu einer einheitlichen Ausbildung für Berufsbetreuer/innen“, sagte Christiane Blömeke.

Immer noch ist der Zugang zu professioneller Betreuung für jeden möglich, den ein Gericht für „geeignet“ hält. Die Berufsbetreuung ist bislang durch keine gesetzlichen Eignungskriterien geregelt, stellt aber sehr hohe Anforderungen an Standards und Fachlichkeit. Auch deshalb plädiert der BdB für die Einrichtung einer Berufskammer.

Foto v.l.n.r: Bärbel Will, Carola Timm, Christiane Blömeke, Harald Freter © BdB