BDZV: Theodor-Wolff-Preis 2017

Kunde:

BDZV – Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V.

Auftrag:

Videoproduktion

Jahr:

2017

Maßnahmen:

  • *Entwicklung Konzept und Storyboards
  • *Dreharbeiten mit den nominierten Journalisten
  • *Text, Schnitt und Postproduktion


Am 21. Juni 2017 wurde in Berlin der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen verliehen. Der Theodor-Wolff-Preis gilt als die renommierteste Auszeichnung, die die Zeitungsbranche zu vergeben hat. Sie wird vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger ausgeschrieben und erinnert an den langjährigen Chefredakteur des legendären „Berliner Tageblatts“, Theodor Wolff (1868 – 1943). Wolff musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, wurde dort verhaftet und der Gestapo ausgeliefert und starb 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.

An der Ausschreibung hatten sich rund 400 Journalistinnen und Journalisten beteiligt. In der Kategorie „Thema des Jahres“ hatte sich die Jury 2017 für „Populismus“ entschieden. Nominiert wurden: Bernd Kastner, „Hausbesuch“ (Süddeutsche Zeitung, München); Martin Machowecz, „Wir sind dagegen!“ (Die Zeit, Hamburg); Nicolas Richter, „Klingt verrückt“ (Süddeutsche Zeitung, München). (Video oben)


In der Kategorie „Meinung“ nominierte die Jury: Dominik Bardow, „Fußball, ich kann nicht mehr!“ (Der Tagesspiegel, Berlin); Armin Käfer, „Demokratie der Deppen“ (Stuttgarter Zeitung); Hans Monath, „Der Hochmut der Vernünftigen“ (Der Tagesspiegel, Berlin).


In der Kategorie „Reportage“ wurden nominiert: Amrai Coen und Tanja Stelzer, „Brüssel, 22. März 2016“ (Die Zeit, Hamburg); Roman Deininger, „Hab‘ ich euch!“ (Süddeutsche Zeitung, München); Marc Neller, „Der Code des Bösen“ (Welt am Sonntag, Berlin).


In der Kategorie „Lokales“ wurden nominiert: Amien Idries, „Die große Trauer kam erst Jahrzehnte später“ (Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten); Anja Reich, „Die Deutschmacherin“ (Berliner Zeitung); Matthias Thieme, „Menschenskinder“ (Berliner Morgenpost).

Die Gewinner (v.l.n.r.): Marc Neller, Nicolas Richter, Anja Reich und Hans Monath.

Titelfoto (c) BDZV/Bettina Ausserhofer