BDZV: NOVA 2017

Kunde:

BDZV – Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V.

Auftrag:

Videoproduktion

Jahr:

2017

Maßnahmen:

  • *Entwicklung Konzept und Storyboards
  • *Dreharbeiten mit den nominierten Journalisten
  • *Text, Schnitt und Postproduktion


Am 19. September 2017 wurde in Stuttgart der NOVA – Innovation Award der deutschen Zeitungen verliehen. Für die Kategorien „Produktinnovation“, „Vermarktungsinnovation“ sowie „Neue Geschäftsfelder“ konnten sich Journalistinnen und Journalisten mit ihren innovativen Ideen und Projekten bewerben. Die jeweils besten Produkt-Neueinführungen, gedruckt und digital, außergewöhnliche Geschäftsmodelle, kreative Strategien und Vermarktungsideen wurden mit dem Award ausgezeichnet. Gewürdigt werden innovative Leistungen für Leser/Nutzer und Werbekunden ebenso wie beispielsweise die Erschließung neuer Märkte außerhalb des Kerngeschäfts der Zeitungen. „Wir wollen die Zukunftsfähigkeit der Branche nach innen und außen dokumentieren“, sagte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff. Nicht jede außergewöhnliche Idee aus kleinen wie großen Verlagsunternehmen erhalte die Bekanntheit, die sie verdiene. „Das wollen wir ändern!“, bekräftigte Wolff.

Preisträger der Kategorie „Vermarktungsinnovation“ ist die Mediengruppe Mainpost aus Würzburg mit dem Projekt „Programmatic Publishing“, das dem Leser dank automatisierter Prozesse individuell auf seine Interessen zugeschnittene Inhalte online zusammenstellt. In der Kategorie „Neue Geschäftsfelder“ wurde Madsack Market Solutions aus Hannover mit dem Projekt „Mediabox und DooH.de“ ausgezeichnet. Die „Mediabox“ ist ein bewegter (Nachrichten-)Screen, der an gut frequentierten und zielgruppendefinierten Standorten platziert ist und ermöglicht, regionale Werbenetzwerke aufzubauen. Preisträger der dritten Kategorie „Produktinnovation“ ist die Süddeutsche Zeitung mit dem Projekt „Netzwerkjournalismus am Beispiel der Panama Papers“. Mehr als ein Jahr Recherche, 2,6 Terrabyte Daten und die Zusammenarbeit mit rund 400 Reportern des weltweiten Netzwerks investigativer Reporter ICIJ stecken im Projekt.

Für den Award hatten sich fünfzig Verlagshäuser aus ganz Deutschland mit mehr als hundert Projekten beworben.

 

Die Kategorien im Einzelnen

In der Kategorie „Vermarktungsinnovation“ gewann die Mediengruppe Mainpost aus Würzburg mit dem Projekt „Programmatic Publishing“. (Video s. o.)

Daneben nominierte die Jury den Mittelbayerischen Verlag aus Regensburg mit dem Projekt „Menschen, die bewegen – 2016“. Dieses Projekt bindet den Leser/Nutzer verstärkt durch regionale Highlights wie den Jahresrückblick mit Abendveranstaltung. Das Event ist zentraler Bestandteil einer kompletten, jährlich erweiterbaren Produktpalette.

 

Außerdem nominiert war die Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf, mit dem Projekt „Handelsblatt Wirtschaftsclub“. Mitglieder des Clubs genießen Vorteile wie exklusive Informationen, Produkte, Events und Services.

Preisträger der Kategorie Neue Geschäftsfelder“ ist das Projekt „Mediabox und DooH.de“ (Madsack Market Solutions, Hannover).

 

Das Medienhaus Lensing mit dem Projekt „Dortmund Deal. Der beste Deal der Stadt“ hat es in dieser Kategorie unter die Top Drei geschafft. Dortmunds E-Commerce-Lösung mit einem Full-Service-Ansatz, inklusive Logistik-Fulfillment und Same-Day-Delivery, dient auch zur Unterstützung des lokalen Handels.

 

Die Jury nominierte außerdem die Oldenburgische Volkszeitung mit dem Projekt „www.karrierestart.tv“. Hier können sich regionale Unternehmen in kurzen Videoformaten mit ihren Ausbildungsprogrammen vorstellen. Parallel können sich Schüler auf einer zugehörigen Website direkt um einen Ausbildungsplatz bewerben.

 

Preisträger der Kategorie Produktinnovation“ ist die Einreichung „Netzwerkjournalismus am Beispiel der Panama Papers“ der Süddeutschen Zeitung, München

 

Außerdem wurde die Mediengruppe Oberfranken mit dem Projekt „Landmadla – Post von Fränkinnen für Fränkinnen“ nominiert, bei dem Leserinnen Inhalte und Layout des regionalen Frauenmagazins mit eigener Website mitgestalten.

Die Nordsee-Zeitung wurde für ihr Blogazine „NORDKIND“ nominiert, das insbesondere junge Leute zwischen 25 und 35 Jahren im Verbreitungsgebiet als Zielgruppe festgelegt hat, da die Millennials von der Nordsee-Zeitung selbst nicht erreicht werden.